Scheinselbstständigkeit

Zahlungsaufforderung erhalten? Statusfeststellungsverfahren? Wirft der Staat Dir Scheinselbstständigkeit vor? Die Anwältinnen & Anwälte vom Klagefuchs beantworten Dir sicherlich jede Frage!

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Klagefuchs

Schnell und bequem einen individuellen Beratungstermin vereinbaren.

Deine Vorteile bei Klagefuchs

Persönliche Beratung

Der Klagefuchs steht für persönliche Beratung durch erfahrene Anwältinnen und Anwälte mit Expertenwissen im Arbeitsrecht. Wir sind immer für Dich da, per Email, Chat oder Telefon. Wenn Du möchtest, erreichst Du uns auch vor Ort oder per Post. Alles ist möglich, so wie Du es wünscht.

24/7 Online-Akte

Deine Dokumente stehen Dir online zur Verfügung. Du bist also nicht wie in vielen anderen Kanzleien auf Bürozeiten angewiesen. Du möchtest Deine Akte abends oder am Wochenende prüfen? Bei uns ist das ganz einfach. Mit Deinem persönlichen Login hast Du rund um die Uhr Zugang. Außerdem benachrichtigen wir Dich direkt, sobald es etwas Neues in Deinem Fall gibt. So verpasst Du nichts mehr.

49€ Festpreis - volle Kostentransparenz

Wir sind fair. Bei uns gibt es Kostentransparenz ohne Kleingedrucktes. Du findest bei uns keine versteckten Gebühren und auch keine Überraschungen. Wir sagen Dir vorab, was es kostet und Du kannst mit einem sicheren Gefühl entscheiden.

So funktioniert es.

Es ist ganz einfach. In wenigen Sekunden machst Du einen Online-Termin, gibst die notwendigen Daten ein und dann geht‘s los.

1.

Termin vereinbaren

Klicke auf „jetzt Online-Termin vereinbaren“. Danach kannst Du Dir einen freien Termine auswählen und schon hast Du einen festen 30-minütigen Termin mit einem der Klagefuchs-Anwältinnen oder -Anwälte. Per Video-Chat oder Telefon - so wie Du es Dir wünscht. 

Wenn Du per Telefon sprechen möchtest, gibst Du bei der Terminvereinbarung Deine Telefonnummer an, unter der wir Dich erreichen können. Wir melden uns dann zum vereinbarten Zeitpunkt bei Dir telefonisch. 

Wenn Du Dich aber Face-to-Face per Video-Chat beraten lassen möchtest, dann öffne auf Klagefuchs.de zum vereinbarten Zeitpunkt den Chat und schreib uns einfach, dass Du da bist. Deine Anwältin oder Dein Anwalt wird dann den Video-Chat aktivieren - hierfür benötigst Du kein Programm. Der Klagefuchs ist nicht nur fachlich sondern auch technisch top.

2.

Frage stellen und Deine Unterlagen vorab übermitteln

Um Dich kompetent beraten zu können, sind ein paar Informationen vorab immer hilfreich - Du wirst nach der Terminsvereinbarung zu einem Formular weitergeleitet, in welchem Du Deine konkrete Frage stellen kannst und ein paar weitere Informationen hinterlegen kannst, wenn Du möchtest. Darüber hinaus kannst Du in diesem Schritt die relevanten Unterlagen hochladen. Das dauert keine 2 Minuten - versprochen! Falls Du schnell ein Foto der Unterlagen hinterher schicken willst, nutze gerne auch unsere Mail-Adresse (team@klagefuchs.de).

Hinweise

  • Du erhältst die Rechnung für das Beratungsgespräch nach dem Telefonat.
  • Deine Unterlagen kannst Du auch später an uns übermitteln.
  • Bei Fragen nimm bitte Kontakt mit uns auf!

Frag den Klagefuchs, denn er ist schlau im Arbeitsrecht.

Klagefuchs FAQ zum Thema Scheinselbstständigkeit

Alles Wichtige zusammengefasst. Falls du hier keine Antwort findest, dann kontaktiere uns einfach.

Risiken für den Auftragnehmer bei einer Scheinselbstständigkeit

  • Während der vermeintliche Auftraggeber grundsätzlich bis zu 4 Jahre rückwirkend für die gesamten Sozialversicherungsbeiträge haftet, kann er Dich gem. § 28 g SGB IV dann nur für einen Teilbetrag in Regress nehmen. 
  • Hinsichtlich nicht abgeführter Lohnsteuer haftest Du gesamtschuldnerisch gegenüber dem Finanzamt mit Deinem Auftraggeber/Arbeitgeber.
  • Bejaht die Deutsche Rentenversicherung die Selbstständigkeit von Dir, muss Du damit rechnen, dass eine Anschlussprüfung hinsichtlich der Rentenversicherungspflicht für Selbstständige gem. § 2 SGB VI  erfolgt. Danach unterliegen bestimmte Berufsgruppen und Selbstständige mit nur einem Auftraggeber einer Pflichtmitgliedschaft in der gesetzlichen Rentenversicherung. In einem solchen Fall, müssen die Rentenversicherungsbeiträge für das laufende und die letzten 4 Jahre nachgezahlt werden, zuzüglich Säumniszuschläge. Dies würde komplett Dich als selbständigen Auftragnehmer treffen.

Risiken für den Auftraggeber bei einer Scheinselbstständigkeit

  • Der vermeintliche Auftraggeber haftet grundsätzlich bis zu 4 Jahre rückwirkend für die gesamten Sozialversicherungsbeiträge (Arbeitgeber- und Arbeitnehmeranteile). Bei vorsätzlicher Nichtentrichtung der Sozialversicherungsbeiträge verlängert sich die rückwirkende Haftung des Auftraggebers sogar auf bis zu 30 Jahre. Neben den Sozialversicherungsbeiträgen fallen regelmäßig noch Säumniszuschläge an.
  • Schließt sich das Finanzamt der Einordnung des Vertragsverhältnisses als „abhängige Beschäftigung“ an, droht dem vermeintlichem Auftraggeber sogar ein noch höherer Schaden. Hinsichtlich nicht abgeführter Lohnsteuer haftet er gegenüber dem Finanzamt gesamtschuldnerisch mit dem Arbeitnehmer.
  • Die zu Unrecht abgezogene Vorsteuer aus den Rechnungen des Arbeitnehmers/Auftragnehmers kann ebenfalls zurückgefordert werden.
  • Darüber hinaus drohen dem Auftraggeber bei vorsätzlicher Nichtentrichtung der Sozialversicherungsbeiträge weitreichende strafrechtliche Konsequenzen, insbesondere hohe Bußgelder.

Wenn ich selbst jemanden einstellte, schützt mich das vor der Scheinselbstständigkeit?

  • Grundsätzlich nein! Allein die Beschäftigung eines versicherungspflichtigen Arbeitnehmers ist nicht geeignet, eine Scheinselbstständigkeit auszuschließen. Sie ist dennoch ein starkes Indiz für eine Selbstständigkeit.
  • Jedoch ist damit das Hauptrisiko des Scheinselbstständigen ausgeschlossen, und zwar die Rentenversicherungspflicht für Selbstständige gem. § 2 S. 1 Nr. 9 SGB VI. Der Ausschluss gilt ab dem Zeitpunkt der Beschäftigung eines versicherungspflichtigen Arbeitnehmers und gilt auch bei Familienangehöriger.

Schützt mich die Gründung einer GmbH vor der Scheinselbstständigkeit?

Leider nein. Die Deutsche Rentenversicherung sowie die Sozialgerichte beurteilen im Zweifel das Vertragsverhältnis so, als gäbe es die GmbH nicht. In Kombination mit einem versicherungspflichtigen Angestellten sprechen aber natürlich starke Indizien gegen eine Scheinselbstständigkeit.